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Veranstaltungen/Hilfen für Kinder

wichtiger Hinweis:

Es gibt einen fin. Mindestunterhalt für Kinder – (Halb)Waisen erreichen diesen oft nicht. Deshalb gibt es das sog. UVG (Unterhaltsvorschussgesetz), Auskunft dazu muss das örtliche Jugendamt erteilen (leider ist das selbst dort oft wenig bekannt). Lassen Sie sich nicht abwimmeln oder fragen Sie bei uns nach. Die Waisenrente wird gegengerechnet, rentieren tut es sich für viele trotzdem.

 

Die Familienkasse zahlt evtl. einen sog. "Kinderzuschlag" bis 185,- zusätzlich zum Kindergeld (einkommensabhängig). s. Link https://verwitwet.de/baseportal/wissenswertes/baseportal.pl?htx=/verwitwet.de/wissenswertes/wiki&kennung=40#9

ab 2020: https://www.arbeitsagentur.de/news/news-kinderzuschlag-aenderungen-januar-2020

–> Auskunft bei der Familienkasse/Kindergeldstelle


Ebenfalls wenig bekannt ist die Erziehungsrente. Anspruch darauf haben diejenigen, die von dem verstorbenen Versicherten geschieden waren, aber ein gemeinsames Kind unter 18 Jahren erziehen. Die Erziehungsrente soll die Unterhaltszahlungen ersetzen und möglich machen, sich um die Erziehung des Kindes zu kümmern.

Im Gegensatz zur Waisenrente leitet sich die Erziehungsrente nicht aus der Rentenversicherung des verstorbenen ehemaligen Partners ab, sondern von den eigenen Rentenansprüchen. Dafür muss man aber mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/75863/was_ist_eine_erziehungsrente?dscc=ok


Für UVG und Kinderzuschlag gilt: beides wird erst ab Antragstellung und nicht nachträglich gezahlt. (Das ist ungerecht und unverständlich, denn bei der Berechnung der Waisenrente sind ja alle fin. Verhältnisse bekannt und es wäre ein Leichtes die Antragsteller darauf hinzuweisen. – Manche Witwen/Witwer klagen beim Sozialgericht dagegen – Infos kommen noch auf dieser Seite).


Achtung bei der Steuererklärung: normalerweise sind Alleinerziehende in der Steuerklasse 2 - sobald das Kind volljährig ist, wird man automatisch in die schlechtere Steuerklasse 1 geschoben ohne dass einem das mitgeteilt wird (auf dem Steuerbescheid steht die Steuerklasse leider nicht!) -> man muß im voraus eine Änderung der Steuerklasse (also in 2 bleiben) beantragen beim Finanzamt - die Änderung wird erst im Folgejahr wirksam. Steuerbescheide immer sehr aufmerksam lesen (Alleinerziehendenbetrag berücksichtigt?)



Anlaufstellen überregional - online:



Hilfen für Angehörige nach Suizid:


Bundesweite Seite mit guten Infos rund um das Thema:
https://www.agus-selbsthilfe.de/info-zu-suizid/


Niederbayern:



Oberpfalz: